Herausforderungen für Immobiliengesellschaften
Das Anlagegefäss 'Immobilienaktiengesellschaften' ist im Vergleich zu 'Immobilienfonds' noch relativ jung: Erst im Frühling 2000 gelangte eine Reihe bedeutender Immobilienaktiengesellschaften an die SIX Swiss Exchange.
Immobilienaktiengesellschaften -ähnlich wie börsenkotierte Beteiligungsgesellschaften- weisen ein höheres Risikoprofil als Immobilienfonds auf. Die Gründe sind u.a.
- Das unterschiedliche Anlagegut. Immobilienaktiengesellschaften investieren meist in kommerzielle Liegenschaften, die konjunkturanfälliger als Wohnliegenschaften sind.
- Der durchschnittlich höhere Fremdfinanzierungsgrad. Die Fremdverschuldung von Immobilienaktiengesellschaften kann mehr als 50% betragen, während diese bei Immobilienfonds auf maximal 50% limitiert ist.
- Immobilienaktiengesellschaften sind einem gewissen Aktienrisiko ausgesetzt und reagieren volatiler auf Schwankungen an der Börse als Fonds.
- Immobilienfondsanteile wie auch Immobilienaktien können jederzeit an der Börse gehandelt werden, wobei bei den Immobilienfonds -nach einer Kündigungsfrist- zusätzlich eine Rückgabe zum Nettoinventarwert möglich ist.
- Immobilienaktiengesellschaften können Fremdaktivitäten betreiben, wie z. B. Generalunternehmungs- resp. Totalunternehmungstätigkeiten.
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